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Aquila
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Ursula Poznanski
» Aquila «
ab 14 Jahren, 1. Auflage 2017
432 Seiten, 13.5 x 21.0 cm
ISBN 978-3-7855-8613-6
Klappenbroschur
16,95 € (D)
17,50 € (A)
inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

Aquila

Ohne Erinnerung an die letzten zwei Tage streift die Studentin Nika durch Siena. Sie vermisst ihr Handy, ihre Schlüssel und ihren Pass. Mitbewohnerin Jennifer ist ebenfalls verschwunden. Dafür steckt in Nikas Hosentasche ein Zettel mit mysteriösen Botschaften und Anweisungen.

Das Blut ist nicht deines.
Du weißt, wo das Wasser am dunkelsten ist.
Halte dich fern von Adler und Einhorn ...

Welchen Sinn soll das ergeben? Und was, zum Teufel, ist geschehen zwischen Samstagabend und Dienstagmorgen?

Bestseller-Autorin Ursula Poznanski schickt ihre Heldin durch die engen Gassen und die unterirdischen Labyrinthe Sienas, die ebenso im Dunkel liegen wie Nikas Erinnerungen an die letzten zwei Tage. Ein unlösbar scheinendes Rätsel, ein monströser Verrat und die geheimnisvollen Symbole des mittelalterlichen Siena bilden das Gerüst dieses exzellenten Psychothrillers.

Mehr Infos und Hintergründe zum Buch unter:
www.aquila-buch.de



Leserstimmen

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Glitzerfee 14.08.2017 19:12
Wenn ein Buch sogar in den Träumen auftaucht, kann es nur grandios sein …
Anfangs war ich gar nicht so sicher, ob ich „Aquila“ unbedingt lesen will. Das Cover hat mich irgendwie nicht richtig angesprochen. Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, war mein Interesse sofort geweckt. Und ich bereue keine einzige Zeile!
Gleich zu Anfang erleben wir eine desorientierte Protagonistin. Nika muss sich erst mal zurechtfinden und kann sie an die letzten Stunden nicht mehr erinnern. Dabei hat sie doch extra nicht mit dem Alkohol übertrieben. Als sie auch noch bemerkt, dass ihr zwei Tage komplett im Gedächtnis fehlen, wird sie unruhig, und ganz ehrlich, wer würde nicht total durchdrehen? Doch Nika behält trotz der ganzen Lage einen einigermaßen klaren Kopf. Viele Fragen tauchen auf, wo kommt das blutige Shirt im Badezimmer her? Wo ist ihre Mitbewohnerin? Wie soll sie ohne Schlüssel die Wohnung verlassen und was soll diese Liste bedeuten, die sie selber geschrieben hat?
Ursula Poznanski konnte mich so fesseln, dass ich nur aufhören konnte zu lesen, wenn mir die Augen zufielen. Schon lange war ich nicht mehr so begeistert. Am liebsten würde ich euch alle Zwingen das Buch zu lesen. Nur damit ich meine Euphorie verstehen könnt.
Die Geschichte spielt im schönen Italien, denn hier studiert Nika Kunstgeschichte. Zum Glück hat sie Stephano an ihrer Seite, der ihr mit der Sprache, die sie selber nicht so gut beherrscht helfen kann. Nach und nach begibt sich Nika auf die Suche nach Antworten. Durch Befragungen bekommt sie eine kleine Ahnung, was passiert sein könnte. Ihre Liste bergt eine Menge Rätsel und auch die müssen gelöst werden. Ihre verschlüsselten Worte sind nämlich nicht auf Anhieb zu verstehen.
Die Atmosphäre hinterlässt Gänsehaut, einen schnelleren Herzschlag und teilweise Unwohlsein. Während des Lesens spürte ich ein kribbeliges Gefühl wie Nervosität. Die Gefühlswelt der Protagonistin ging auf mich über, als wenn ich hautnah dabei war. Es ist schwer zu beschreiben, wie gefangen ich war. Man vergisst einfach alles um sich herum und schon lange hat mich kein Buch mehr so geflasht.
Die Streifzüge durch Siena, die Befragungen der Polizei und auch Nikas Mut der Alleingänge lassen den Spannungsbogen nicht abflachen.
Bis zum Schluss weiß man nicht, wo alles hinführen wird. Immer wieder hat man eine Ahnung, verwirft sie wieder und am Ende hat man ein Oh auf den Lippen. Man kann nur ungläubig den Kopf schütteln.
Fazit:
Bitte lest „Aquila“ von Ursula Poznanski und lasst euch diese geniale Geschichte nicht entgehen. Dieses Buch ist einfach der Oberhammer und ich sage euch, ihr kommt, wenn ihr einmal angefangen habt zu lesen, nicht mehr von diesem Buch los. Ihr werdet so gefangen sein, als wenn ihr selber Nika wärt. Als wenn ihr ohne Gedächtnis durch die Straßen von Siena nach Antworten sucht. Einfach Wahnsinn!!!
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Sabine 11.08.2017 10:38
Siena sehen und sterben?

Ein neuer Poznanski-Jugendthriller! Wie habe ich (und ja wohl nicht nur ich!) drauf gewartet! Deswegen konnte ich auch nicht abwarten und habs gleich als Ebook verschlungen (danke an den Verlag für die Möglichkeit!). Ich habe zwar festgestellt, dass ich absolut kein Ebookleser bin und irgendwann sein werde, aber die Geschichte als solches war super! Zwar schon irgendwie anders, wie die Vorgänger, aber eben ziemlich nervenaufreibend, wie so oft!

Man befindet sich diesmal im schönen Siena. Als Leser ist man dort, man sieht die verträumten, typisch italienischen Gässchen, man sitzt auf dem Campus in der Sonne, man schlendert durch die Altstadt... herrlich! Und dann erwischt es einen schon recht eisekalt, als das Drama seinen Lauf nimmt. Man kann eigentlich kaum glauben, welche Geschichte sich da vor einem abspielt. Und doch... sooo weit hergeholt scheint alles nicht.

Nikas Gefühle, Ängste, die Verzweiflung, im fremden Land, eigentlich hat sie genau davon geträumt und dann passiert SOWAS...man ist wirklich dabei! Und ich für meinen Teil konnte das so gut nachvollziehen, was sie dachte, was sie plante, was sie tat.

Zwischendurch war ich mal, so ganz Ermittlerin, auf einem völlig anderen Dampfer, dachte, ach da geht der Weg hin. Aber Pustekuchen! Die Auflösung hinterher ist wirklich ziemlich hart. Und beängstigend.

Kurzum, mich hat Frau Poznanski wieder mal sehr überzeugt. Das ist ein toller Thriller, dem man gut folgen kann, es entsteht für meine Begriffe kein Abriss im Spannungsbogen und man wagt sich kaum gedanklich um die nächste Ecke zu gucken, weil man gleich auf den nächsten Hammerschock wartet. Also alles richtig gemacht :)



Fazit:

Ich würds mal blutige Sightseeingtour durch das zauberhafte Siena nennen, psychologisch ganz böse ersonnen :)

Bewertung:

5 von 5 Nilpferden

Danke an den Loewe-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!
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